Vereinsgeschichte


Damals - Rückblick in die Vereins-Geschichte

Am 20. September 1946 setzten sich einige Männer von den Verkehrsbetrieben Winterthur (heute Stadtbus) zusammen, um über die Gründung eines Sportclubs zu diskutieren. Da auch die Direktion der Verkehrsbetriebe diesem Vorhaben positiv gegenüberstand, konnte noch am selben Tag die Ausführung vollzogen werden. Der Verein SC Verkehrsbetriebe Winterthur wurde gegründet.

Die erste Sportart war Feldhandball (!). Ausgangslage war die 3. Liga, bereits 1 Jahr später 1947, spielte sie in der 2. Liga. Im selben Jahr wurde bereits eine Auslandreise nach Hall (Tirol) mit Freundschaftsspiel durchgeführt. Anlass für diese Reise war der geschenkte Triebwagen Nr. 17 der Stadt Winterthur. Auf Einladung der Stadt Hall wurde im folgenden Jahr die Reise wiederholt. Bald wurden Kontakte mit den Luzerner Berufskollegen geknüpft, welche Fussball spielten. Die "Verkehrsbetriebler" fühlten sich animiert und nahmen erstmals ab 1953 an Schweizer Verkehrbetrieb-Fussballturnieren teil. Die Mannschaft erreichte mehrheitlich untere Tabellenplätze, gewann aber des öfteren den Fairnesspreis. In Anbetracht von Verbesserungsfähigkeiten und allgemeiner grosser Nachfrage, entschloss man sich fortan auch an den Firmen-Meisterschaften teilzunehmen. Als Ausgleich stand im Winter die Handballszene zur Seite, wo man sich je nach Qualifikation in der 4. oder 3. Liga harte Duelle lieferte. 

Später etablierte sich der Fussball. Der Verein besass in der Regel zwei Mannschaften, eine Aktiv-Mannschaft und eine Senioren-Mannschaft. Zuerst wurde an Firmenmeisterschaften teilgenommen, bevor man sich aktiv an der Schweizer Fussballmeisterschaft (SFV) beteiligte. Es wurden Grümpelturniere organisiert, an denen zu Spitzenzeiten mehr als 200 Mannschaften angemeldet waren. Für die eher etwas älteren Vereinsmitgliedern wurde 1972 eine Wandergruppe gegründet, die bis heute besteht. 

Seit dieser Zeit haben sich die Rahmenbedingungen laufend verändert und der Sportclub hat sich ständig den neuen Gegebenheiten angepasst. 1994 wechselte der Club von den Sportplätzen Talgut am Deutweg an die Sportanlage Talwiesen nach Oberwinterthur. Ab den neunziger Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, ob der Sportclub eine eigene Juniorenabteilung schaffen sollte. Die ersten Anfänge wurden durch ehemalige Präsidenten bereits andiskutiert. Auch die Idee eines neuen, attraktiveren Vereinsnamens wurde längst ausgesprochen, da nicht einmal mehr eine Handvoll Mitglieder von den Verkehrsbetriebe Winterthur angestellt waren.   

Im Jahre 2006 war es dann so weit. Durch den neu besetzten Vorstand wurde die Idee geboren, den Verein in SC Hegi Winterthur umzubenennen. Auch mit der klaren Absicht, eine eigene Junioren-Abteilung zu gründen. An der ausserordentlichen Generalversammlung wurde einstimmig (!) dem Antrag zugestimmt. Im Juni 2007 wurde der Antrag auch vom Schweizerischen Fussballverband gutgeheissen – ein neuer Name - SC HEGI WINTERTHUR - war geboren.